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Porphyrine im Urin als Biomarker für Belastungen durch Schwermetalle

IndikationenHintergrund
  • Biomarker im Zusammenhang mit einer Schwermetallbelastung
  • Feststellung einer möglichen Quecksilberbelastung im Zusammenhang mit Amalgam
  • Bestimmung des Status vor und nach einer eventuellen Entgiftungstherapie
  • Biomarker im Zusammenhang mit autistischen Störungen
Die Synthese des Häms beruht auf einem mehrstufigen enzymatischen Prozess. Sind einzelne Syntheseschritte, beispielsweise durch den Einfluss von bestimmten Schwermetallen beeinträchtigt, so kann es zur Anhäufung verschiedener Porphyrine als Hämvorläufer kommen. Durch die Bestimmung der Porphyrin-Biomarker können so Aussagen darüber getroffen werden, ob physiologische Störungen der Hämsynthese, die durch Schwermetallbelastungen ausgelöst werden können, nachzuweisen sind.

 

Einzelparameter

ParameterBeschreibungMatrixProberöhrchen
Porphyrine Porphyrine als Biomarker für Schwermetallbelastungen. Morgenurin urin blauUrin, Deckel blau

 

Erstellung des Porphyrinprofils im Urin als Biomarker für Schwermetallbelastungenporphyrinprofil

Porphyrine sind bedeutende Verbindungen im Stoffwechsel, und auch am Aufbau des Häms, dem roten Blutfarbstoffs maßgeblich beteiligt. Die Synthese des Häms beruht auf einem mehrstufigen enzymatischen Prozess. Sind einzelne Syntheseschritte, beispielsweise durch den Einfluss von Schwermetallen beeinträchtigt, so kann es zur Anhäufung einzelner Metaboliten, also definierter Porphyrine, kommen, die dann auch der Belastung bestimmter Schwermetalle mit relativ hoher Spezifität zugeordnet werden können. Einzelne Porphyrine, die in erhöhten Konzentrationen auftreten und als solche auch individuell innerhalb des Profils nachzuweisen sind, können dann als Biomarker für bestimmte Schwermetallbelastungen herangezogen werden. Erhöhte Mengen der Coproporphyrine I und III im Harn indizieren beispielsweise eine Quecksilber- bzw. Bleibelastung. Erhöhtes Uroporphyrin kann mit der Einnahme verschiedener Medikamente in Zusammenhang stehen. Das Porphyrinprofil erlaubt somit eine weitgehende Beurteilung, inwieweit die Enzymatik von einer chronischen Schwermetallbelastung belastet ist, wobei zu erwarten ist, dass Menschen mit einer geringeren Entgiftungskapazität eine deutlichere Reaktion im Porphyrinprofil zeigen. Besonderes Interesse haben weitere Studien gefunden, die Zusammenhänge zwischen Quecksilberbelastung indizierenden Porphyrinkonzentrationen mit dem Auftreten autistischer Störungen bei Kindern aufgezeigt haben.

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